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WLEStellen Sie sich vor, die große Kreuzung in Erwitte wäre alle 15 Minuten für 10 Minuten gesperrt, PKW`s im Stau produzieren Abgase und warten auf den Personenzug der im 30-minuten Takt die Kreuzung blockiert, sie sieht zumindest das Zukunftszenario von Jörg Blöming (CDU) aus.


„Wenn man die Güterzüge mit einrechnet ist die Kreuzung zu Stoßzeiten sogar alle 5-10
Minuten blockiert“, so der Vorsitzende Erwitte SPD Karsten Gerlach.
Erschwerend kommt hinzu, dass die komplette Strecke durch Erwitte eine Strecke mit
Geschwindigkeitsbegrenzung ist, Züge durch Erwitte fahren mit 20-30km/h, was die Dauer
der Sperrung der Kreuzung bei jedem Zug verlängert.
„Eventuell hätte er jemand Fragen sollen, der sich damit auskennt“, ergänzte Gerlach der
langjährig bei der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft tätig war und selbst im Aufsichtsrat
der WLE saß.
Allein für den Ausbau der Infrastruktur müsste die WLE Millionen investieren, um dann in
Konkurrenz zur RLG mit der Buslinie S60 zu treten, die nebenbei ebenso wie die WLE zur
Westfälischen Verkehrsgesellschaft gehört.
Die Reaktivierung der Strecke Münster-Sendenhorst hat ein Investitionsvolumen von über 40
Millionen Euro, für die Strecke Lippstadt-Warstein würde diese Summe bei weitem nicht
reichen, da hier ein erheblicher Mehraufwand der Bahnübergangssicherung bedacht werden
muss, allein auf dem Stadtgebiet von Erwitte sind es ca. 20 Bahnübergänge.
Statt das Sommerloch mit einem Wolkenkuckucksheim zu füllen, sollte man die Energie
lieber darin investieren, ernsthaft über eine bessere ÖPNV Anbindung im Kirchspiel Horn
nachzudenken. Nach der Abschaffung des Anruf-Sammel-Taxi (AST) hat sich dort nicht sehr
viel getan.

   
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