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„Alles nur geklaut“  ist ein Lied der Leipziger A-cappella-Gruppe Die Prinzen aus ihrem gleichnamigen Album aus dem Jahre 1993. Jetzt hat sich unsere FDP, allen voran MdL Christof Rasche, diesen Slogan zu eigen gemacht. Aber konkret.

„FDP will Alleen im Erwitter Bruch errichten“, hieß es am Dienstag, 11.12. im Patriot. Und weiter: "...Nach ausführlicher Diskussion fand der folgende Vorschlag von Werner Bielawa volle Zustimmung. Bielawa: „Auf den beiden Straßen in Erwitter Bruch, von der Skateranlage bis zur Gärtnerei Merschmann und von der Westernkötter Straße bis zum Solering, sollen Alleen aus standortgerechten Eschen, Birken und Kopfweiden entstehen, sobald es die Witterung zulässt. Die BIGO habe tatkräftige Hilfe angeboten. Diesen Beschluss soll der Umweltausschuss am Montag fassen.“ Über die gestrige Sitzung wird der Patriot noch berichten."

 

An dieser Nachricht ist fast alles geklaut und entspricht nicht den Tatsachen:

  1. Die Neugestaltung der Alleen im Erwitter Bruch ist ein Konzept, dass die Bürgerinitiative gegen die Ostumgehung“ (BIGO) entwickelt hat und zeitnah umsetzen wollte. Herr Rasche hat diese Idee beim letzten Treffen aufgeschnappt („geklaut“) und zu einer FDP-Idee gemacht: Man will ja als FDP auch etwas anzubieten haben, wenn alle anderen Parteien sich intensiv Gedanken um die Vermehrung von Wald in Erwitte machen und entsprechende Anträge stellen.
  2. Eine Beratung am Montag im Umweltausschuss hat schlichtweg nicht stattgefunden: Die FDP hatte wohl vergessen, einen entsprechenden Antrag zu stellen. Damit hat man auch den Patriot in eine missliche Lage gebracht (oder sollte man sagen „angelogen“?).
  3. Und wir können uns der Einschätzung der BG Erwitte [Auf der Facebook-Seite] nur anschließen: „Peinlich und merkwürdig ist, dass ausgerechnet Werner Bielawa die Pflanzung von Alleebäumen im Bruch mit Kopfweiden fordert, der als Vorsitzender des Umweltausschusses den diesbezüglichen Antrag der BG zur Wiederaufforstung des Bruchs 2014, den die SPD durch eigene Pflanzungen von Kopfbäumen unterstützte, ignorierte.“

Gern hilft die SPD mit, wenn von der BIGO eine entsprechende Initiative zum Pflanzen von Bäumen im Bruch kommt. Wir wollen gemeinsam diese wertvolle Feuchtwiesenlandschaft anreichern und ein Stück weit in den ursprünglichen Zustand zurückverwandeln, zum Wohle des Naturschutzes, aber auch zur Pflege eines wichtigen Naherholungsgebietes.

   
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