Mauer KapesoZum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen macht das Josefsheim in Erwitte (auch) negative Schlagzeilen: War es vor einigen Wochen ein Mauerdurchbruch direkt gegenüber dem neuen Gebäude, ist es jetzt ein ähnlicher Vorgang im Bereich des Parkplatzes zwischen dem alten Josefsheim und dem Schloss (vgl. Patriot vom 16.5.2020).

Auch wenn die Maßnahmen zwingend geboten oder keinen Rechtsverstoß darstellen, sind sie zumindest ungeschickt und schädigen das Image von Kapeso, dem Dachverband des Josefsheims. Denn wir befinden uns hier im Zentrum des historischen Teils von Erwitte, ganz nahe beim Schloss, wo alle Gebäude unter Denkmalschutz und Ensemble-Schutz stehen. Da ist es zumindest ratsam, vor solchen Maßnahmen die Stadtverwaltung und die Öffentlichkeit zu informieren und den Sachverhalt vorab zu erklären. Aber vielleicht ändert sich das jetzt und Herr Krane kommt zeitnah in den städtischen Planungs-Ausschuss, um über die Pläne von Kapeso umfassend zu informieren.

Dabei gibt es so viel Gutes über das Josefsheim zu berichten: der gelungene Umzug, die sich anbahnende Lösung beim in unmittelbarer Nähe liegenden Grumpepfad, die aufopferungsvolle Arbeit der Schwestern und des Pflegepersonals gerade in der Corona-Zeit...Man kann sich das Leben auch selber schwer machen...
Foto: Der Patriot

   
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