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Auch Germania Stirpe berücksichtigen

Logo BWKEinstimmig unterstützt die SPD-Fraktion den Antrag des Fußballvereins SuS Bad Westernkotten auf eine Sanierung und Aufstockung des Sportheims an der Schützenstraße mit Gesamtkosten von mehr als 368.000 € (ohne Baunebenkosten). Die SPD ist bereit, dafür 235.000 € aus der Sportpauschale bereitzustellen, verteilt auf mehrere Jahre. Ein mögliche Aufteilung: ungefähr 100.000 € aus 2017 (Restbestand) und je 45.000 € in den Jahren 2018 bis 2020, ein Vorschlag, der ursprünglich aus Reihen der CDU stammt. - Der Verein hatte insgesamt 245.000 € beantragt.

„Wir halten das vorgelegte Konzept für nachhaltig, zukunftsweisend, energieeffizient und durchdacht. Es stellt – wie auch die Stadtverwaltung feststellt - eine echte Wertverbesserung für eine städtische Immobilie dar, denn neben dem Geld aus der Sportpauschale fließen noch über 150.000 € aus Vereinsmitteln, Spenden und durch Eigenleistung des Vereins ein“, so die SPD. Möglich wird diese Finanzierung unter anderem dadurch, dass die neue Landesregierung angekündigt hat, die Sportpauschale auf jährlich 60.000 € zu erhöhen.

Gleichzeitig möchte die SPD aber auch, dass noch genügend Mittel aus der Sportpauschale für andere Sportvereine zur Verfügung stehen. So liegen seit kurzem noch Anträge aus Eikeloh und Stirpe vor. Deshalb regt die SPD noch folgendes an:

  1. Der vorliegende kleine Antrag aus Eikeloh sollte spätestens 2018 bei der Ausschüttung der Sportpauschale berücksichtigt werden.
  2. Der grundsätzlich sinnvolle Antrag von Germania Stirpe sollte noch in die Feinabstimmung gehen und aus Mitteln der Sportpauschale ab 2019 - ebenfalls gestaffelt wie beim SuS - über mehrere Jahre bezuschusst werden.
  3. Falls sich 2018 bis 2020 ein echter Engpass bei der Sportpauschale ergibt, sollten die Mittel für den SuS nochmals gestreckt werden, maximal jedoch bis einschließlich 2021, damit der Verein eine klare Verlässlichkeit hat.
  4. Für den SuS-Antrag könnten gegebenenfalls Mittel aus der Schulpauschale einfließen und damit die Sportpauschale entlasten, wenn der SuS - wie zugesagt – etwa um einen WC-Bereich reduziert und dafür einen kleineren Raum für Sportgeräte der Astrid-Lindgren-Schule zur Verfügung stellen würde.
  5. Generell appelliert die SPD an den Stadtsportverband, für die Zukunft ein abgestimmtes Investitions-und Finanzierungskonzept aller Sportvereine vorzulegen. Vize-Fraktions-Chef Bernd Kirchhoff: „Wie bei der Feuerwehr, wo die Kameraden einen etwa fünfjährigen Brandschutzbedarfsplan aufstellen, den der Rat dann beschließt, könnten auch die Sportvereine ihre Interessen bündeln und in einen ‚Sportheim-Bedarfsplan‘ münden lassen.“

Die abschließende Entscheidung über die Verwendung der Sportpauschale liegt jetzt beim Schul- und Sozialausschuss in seiner Sitzung am 12.12.2017.

 

   
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